Öffentliche Veranstaltungen

Das BIPP veranstaltet regelmäßig öffentliche Vorträge und Vorlesungsreihen sowie Informationsveranstaltungen zu den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an unserem Institut. Die Veranstaltungen finden meist bei freiem Eintritt statt und sind in der Regel von der Ärzte- oder Psychotherapeutenkammer zertifiziert.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Hier können Sie sich das aktuelle Veranstaltungsprogramm als Flyer herunterladen: Flyer Sommersemester 2026.
Bitte beachten Sie auch das Veranstaltungsprogramm der Berliner psychoanalytischen Institute unter www.bpsi.berlin.

Oktober

November 2026

Dezember
06. November
Freitag, 19:45 Uhr
Prof. Matthias Rose (Charité)

Neue Aspekte der Psychosomatik und ihre Einflüsse auf die Psychotherapie

Eine Veranstaltung des Arbeitskreis Psychotherapie am BIPP

Vortrag und kollegialer Austausch zu den Implikationen für die tägliche Arbeit.

Veranstaltungsort: BIPP, Pariser Straße 44, 10707 Berlin

13. November
Freitag, 20:15 Uhr
Barbara Zach

Die Subjektivität des:der Analytiker:in

»Es bedarf eines Anderen, um sich selbst zu erfahren«, (Bohleber, 2004). Aber wer und wie ist dieser konkrete Andere? Und wie muss sie:er sein, damit dieses Erfahren für Analysand:innen im besten Sinne heilsam ist? Die intersubjektive Wende in der Psychoanalyse hat die Beziehung zwischen zwei Subjekten zentral gestellt. Während das Subjekt des:der Analysand:in seit jeher genauestens beforscht wird, bleibt das Subjekt des:der Analytiker:in auffallend unbeleuchtet. Dieser Leerstelle gilt mein Interesse: Welchen Einfluss hat die Subjektivität des:der Analytiker:in auf den psychoanalytischen Prozess?

Moderation: Monika Englisch
Zertifizierung beantragt, kostenfrei.

Veranstaltungsort: BIPP, Pariser Straße 44, 10707 Berlin

20. November
Freitag, 20:15 Uhr
Martin Altmeyer

Befreiung oder Enthemmung. Zur Ambivalenz des Sozialcharakters in der digitalen Moderne

Eine Veranstaltung der DPG-AG am BIPP

Angesichts der wechselseitigen Bezogenheit von Seelenleben und Lebenswelt wird der Versuch gemacht, mit Hilfe einer relationalen Psychoanalyse jenen soziokulturellen und psychosozialen Strukturwandel zu verstehen, der sich in den demokratischen Gesellschaften des Westens mit fortschreitender Globalisierung und Medialisierung beschleunigt. Im Zentrum steht die zeitdiagnostische These vom »entfesselten Selbst«, die auch meinem gleichnamigen Buch zugrunde liegt und einen gegenwartstypischen Sozialcharakter beschreibt, der zwischen Befreiung und Enthemmung changiert: Einerseits begrüßenswert, weil von den psychischen Zwängen früherer Charakterformationen emanzipiert, trägt er andererseits mit seiner Neigung zu selbstgerechtem und rücksichtslosem Sozialverhalten zur Entzivilisierung bei.

Moderation: Kai Rugenstein
Zertifizierung beantragt, kostenfrei.

Veranstaltungsort: BIPP, Pariser Straße 44, 10707 Berlin

Oktober Dezember