Öffentliche Veranstaltungen

Das BIPP veranstaltet regelmäßig öffentlichen Vorträge und Vorlesungsreihen sowie Informationsveranstaltungen zu den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an unserem Institut. Die Veranstaltungen finden meist bei freiem Eintritt und ohne vorherige Anmeldung statt und sind in der Regel von der Ärzte- oder Psychotherapeutenkammer zertifiziert.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bitte beachten Sie:

Momentan ruht der Veranstaltungsbetrieb am BIPP. Sobald sich diesbezüglich etwas ändert, aktualisieren wir die Homepage entsprechend.

Januar

Februar 2020

März
11. Februar
Dienstag, 20:00 Uhr
Christina von Braun

Psychoanalyse trifft auf Geschichte: Antisemitismus (D)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe Psychoanalytische Kulturwissenschaft in Kooperation des BIPP, des kulturwissenschaftlichen Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin, der International Psychoanalytic University (IPU) und des ICI Berlin, organisiert von Wilhelm Brüggen (BIPP), Monika Englisch (BIPP) und Andreas Gehrlach (HU Berlin)

In dem Vortrag wird die Frage des Antisemitismus aus der Perspektive der Psycho-Geschichte gestellt. Die Darstellung greift einerseits historische Beispiele auf, zeigt andererseits aber auch die Parallelen zu aktuellen Entwicklungen. Es werden psychische und politische Dimensionen einer ‘Hasskultur’ umrissen, und es wird nach den Bedingungen gefragt, unter denen diese entstehen kann.

Prof. Dr. phil. Christina von Braun ist Kulturtheoretikerin, Autorin, Filmemacherin und Professorin für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat über 50 Filmdokumentationen sowie zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Ideen-, Mentalitäts- und Geschlechtergeschichte veröffentlicht. In 1996 war sie Mitgründerin und danach langjährige Leiterin des Studiengangs Gender Studies an der HU; in 2012 Gründungsleiterin des Selma-Stern-Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Zuletzt erschienen ist Blutsbande. Verwandtschaft als Kulturgeschichte, Berlin 2018.
Weitere Informationen unter: www.ici-berlin.org

Veranstaltungsort: ICI Berlin, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin

14. Februar
Freitag, 20:00 Uhr
Gertrud Citron, Carola Erhard, Dr. Bernd Heimerl, Dr. Ángeles Llorca Díaz

"Shame" (Steve McQueen, 2011)– männliche Promiskuität oder der moderne Satyr

Kunst und Sex sind Tabus von gestern. Schamloser denn je. Auch im Film. Als Satyriasis, später Donjuanismus wurde in der Medizin und Psychologie ein krankhaft gesteigerter männlicher Geschlechtstrieb bezeichnet. Es handelt sich beim Begriff der Satyriasis um das männliche Gegenstück zum ebenfalls nicht mehr klinisch angewandten Begriff der Nymphomanie oder "Mannstollheit" der Frau.
Befreiung und/oder Sucht innerhalb einer hegemonialen Männlichkeitskonstruktion im 21. Jhd.? Bei Männern wird der sexuelle Donjuanismus allerdings weniger sozial geächtet oder pathologisiert als bei der Frau. Der Mann, der erobert, ist und bleibt ein Held!?
Lassen Sie uns diesen Ansatz im Film "Shame" von Steve McQueen (2011) nachgehen und was hat dies alles mit Shame: Scham, Schande, Schmach und Unwürdigkeit zu tun?
Ein Projekt der AG Film und Psychoanalyse.
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.

Veranstaltungsort: BIPP, Pariser Str. 44, 10707 Berlin

Januar März